Berichte 2022 

Erste-Hilfe-Kurs 

Am 25.06.2022 um 10:00 Uhr durften wir die Rhenus Tierklinik unter Leitung von Herr Dr. med. vet. Markus Trächsel zum Erste-Hilfe-Kurs für Hunde begrüßen.
 
27 Erwachsene und zwei Kinder haben sich in unserem Vereinsheim in Beringen eingefunden, um den dreistündigen Vortrag mit anschließender praktischen Übungen zu folgen.
 
Der spannende Vortrag über erste Hilfe, Krankheiten, Schockzustand, Kastration, Epilepsieanfälle uvm. wurde gespannt verfolgt, viele Fragen gestellt und fachlich sehr kompetent beantwortet. 
 
Beim anschließenden praktischen Teil, konnte unter Fachmännischer Anleitung aller Hand geübt werden. Unseren tierischen Freunde wurden die Pfoten und Ohren verbunden, es wurde gezeigt, wo man den Puls messen kann, wie sich ein normaler Magen anfühlt, wie man einen Schock erkennt.
 
Ein rundum Gelungener Anlass.
 
Bericht und Fotos: Daniela Baumgartner

HoopAgi Seminar vom 14. Mai 2022 mit Sylvia Sennhaus

Am 14. Mai 2022 durften wir, in Kooperation mit der NOV, 12 Teilnehmer zum HoopAgi Seminar mit Sylvia Sennhaus begrüßen.

Der Tag startete mit 6 Teilnehmern in der ersten Gruppe gleich Frühs um 08:30 Uhr. 
Weitere 6 Teilnehmer erschien zur zweiten Gruppe um 10:00 Uhr.
Den ganzen Tag ließ Sylvia Sennhaus uns an Ihrem enormen wissen teilhaben.
 
Über Mittag durften wir gemeinsam in unserer Hütte einen großartigen Spaghetti plausch unseres Koches genießen.
Trotz eines warmen mittags und zum Teil schon sehr müde Hunde hat am Nachmittag der zweite Teil des Kurses stattgefunden.
 
Es war ein sehr gelungener Tag mit vielen lehrreichen Informationen, großartigen Teilnehmern und einen großartigen Kooperation Partner.
 
Berricht und Fotos: Daniela Baumgartner

Präsente-Verteilung an Landwirte usw. 2022  

Jedes Jahr vor dem Muttertag besuchen wir unsere Landwirte bzw. Landbesitzer rund um Beringen, Guntmadingen und Löhningen. Als Dankeschön für das Benützen der Wiesen, der Fussballplätze usw. überbringen wir jeweils den Frauen einen Blumenstock und den Männern eine Flasche Wein. Karin Renner und Walter Frei haben dieses Jahr die Präsente an insgesamt 27 Landwirte und Funktionäre der Gemeinde Beringen und des Fussballclubs Beringen, verteilt. Unsere Geschenke werden immer dankbar entgegengenommen. In der Regel können wir dann bei der Übergabe einen kleinen «Schwatz» machen. Im Allgemeinen sind alle Beschenkten überrascht über unser Geschenk und bedanken sich herzlich. Auch wir schätzen natürlich die guten Beziehungen zwischen allen Beteiligten. Herzlichen Dank.

 

Bericht/Fotos Walter Frei

Tag des Hundes vom 07.05.2022 schweizweit lanciert von der SKG

Auch der BHS hat die Gelegenheit genützt – unter der Leitung von Daniela Baumgartner – den Tag des Hundes in Beringen auf unserer schönen Platzanlage zu feiern. Wir haben alle unsere Mitglieder und die Teilnehmer unserer Kurse sowie alle interessierten Zwei- und Vierbeiner von 10 Uhr bis 16 Uhr zum kostenlosen Schnuppertraining eingeladen. Auch in der Presse z. B. Klettgauer-Bote und Schaffhauser-Bock ist auf diesen Anlass hingewiesen worden. Im weiteren haben wir Flyer verschickt an Hundeartikelläden, Tierarztpraxen, Gemeindebenhörden usw. Fast 60 Kynologische Vereine in der ganzen Schweiz haben den Tag des Hundes durchgeführt.
 
Wir konnten ca. 30 Hundehalter mit ihren Hunden bei uns begrüssen. Daniela Baumgartner mit ihrer Tochter und Irene Erb haben einen Minimilitaryparcours sowie einen Hoop-Agiparcours aufgebaut. Die Besucher haben gerne mit ihren Hunden beide Anlagen benützt jeweils unter der Anleitung von Kursleiterinnen der BHS. Alle hatten grosse Freude wenn die Hunde es gut mitgemacht hatten. Ausserdem werden sicher 3-4 Neumitglieder oder Kursteilnehmer demnächst zu uns stossen und mitmachen, dies vor allem im Bereich Hoop-Agi, Alltagshund und Polydog. 
 
Auch unser Chefkoch Martin Müller mit seiner Servicefrau Ursula Kopf hatten in der Festwirtschaft viel zu tun.  Die Pfadfindergruppe Beringen hat das Kuchenbuffet unterhalten und ein paar Franken in ihre Kasse erarbeitet, die für das Bundeslager dringend benötigt werden. Herzlichen Dank den Pfadern und deren Eltern, die die div. guten Kuchen gespendet haben. Auch unseren Helferinnen und Helfern für ihren BHS Einsatz ab 09.00 bis 17.00 Uhr herzlichen Dank. Das Wetter war echt angenehm, vor allem für die Hunde war es noch nicht zu warm. Nach dem Abräumen des Parcours und nach dem Versorgen der Festtische und Bänke kam noch ein kurzer Regenschauer.
 
Bericht Walter Frei, Fotos Irene Erb und Walter Frei

Spaziergang mit Jägern 

Am Samstag, 2. April 2022 hat sich eine aufgestellte Gruppe von 16 Personen mit Kind und Hunden zu einem Spaziergang mit Jägern getroffen. Michèle und Stephan von der Jagdge­sellschaft Beringen-Nordost informierten über vielfältige Themen rund ums Wild, den Wald, die Jagd, richtiges Verhalten bei Wildunfällen, die sensible Brut- und Setzzeit und beantwor­teten viele Fragen. 42% der Fläche des Kantons Schaffhausen sind Wald. Nebst anderen Tieren leben im Kanton rund 2'200 Rehe, 130 Sikahirsche und 45 Gämse, im Lieblosental Beringen sind es ca. 30 Rehe. Das Lieblosental ist ein idealer Lebensraum, denn es bietet den Wildtieren diverse Hecken, Ökowiesen, Buntbrachen und Biodiversitätsgrundstücke. Auch der Bach in der Mitte des Tales wird vom Wild rege als Wassertränke benützt. Rehe und Feldhasen leben vornehmlich in Hecken und Biodiversitätswiesen und weniger im Wald, Sauen bewegen sich zudem gerne in grossen Mais- und Rapsäckern. Deshalb sollten die Hunde auch in der Nähe von Feldern und Hecken an die Leine genommen werden. 
 
Es gibt verschiedene Wildbeobachtungs- sowie Jagdarten. Unter anderem wurde das Nachtsichtgerät erklärt. Es ist erstaunlich, wie weit und wie klar bei Dunkelheit die Land­schaft und die äsenden Tiere damit zu erkennen sind. Die verschiedenen Jagdarten finden entweder auf dem Hochsitz statt (Einzeljagd und Wildbetrachtung), mittels Pirschjagd (lautlose Suche und Anpirschen ans Wild) oder mit einer Treibjagd (ein Waldgebiet wird durch Treiber und Hunde unruhig gemacht und das Wild dadurch aufgescheucht). Schliess­lich gibt es noch die Revierjagd, allerdings nicht in Schaffhausen, sondern vornehmlich im Kanton Graubünden. Die Jagdsaison dauert von Anfang Mai bis Ende Januar. Im Gebiet Biberich-Löhningen-Spittelhalde wird einmal pro Jahr eine Treibjagd organisiert. Dazu braucht es rund 40 Jäger/innen und ebenso viele Treiber/innen. Treibjagden werden jeweils im Voraus mit Hinweistafeln ausserhalb des Waldes gegeben. Der Unterschied zwischen Jagdhund und jagendem Hund wurde ebenfalls thematisiert wie auch die Herausforderungen für die Jagdhunde bei der Nachsuche nach verletztem Wild. Der Wald wird vielseitig genutzt, so von Spaziergängern, Bikern, Joggern und Reitern. Dabei sollten alle Rücksicht nehmen und auf den offiziellen Wegen bleiben, damit das Wild möglichst wenig gestört wird.
 
Es waren spannende Stunden im Wald. Danach offerierte die Jagdgesellschaft Beringen einen feinen Zvieri mit Wildsauschinken und -schüblig, knusprigem Brot, Wein und anderen Getränken, welcher das garstige Wetter fast vergessen liess und alle wieder aufwärmte. Auf den vom BHS verlangten Unkostenbeitrag der Teilnehmenden hat die Jagdgesellschaft verzichtet. Stattdessen wurde er den Pfadfindern Beringen gespendet. Vielen Dank für den spannenden Nachmittag und diese Grosszügigkeit.   Bitte beachten: Vom 15. April bis 30. Juni 2022 ist Brut- und Setzzeit. Im und um den Wald sind Hunde an der Leine zu führen (Leinenpflicht). Ausserdem sollten Hundehalter und Hunde nicht im Wald herumstöbern, sondern sich auf der Waldstrasse bewegen. So ist ge­währleistet, dass das Wild nicht unnötig herumgejagt wird. Denn rund 30 bis 40 Meter von den Waldstrassen entfernt ruht sich oft das Wild aus und möchte nicht gestört werden.

Fährtenhundeprüfung (FH15 und IFH) beim BHS 

Am 19. März 2022 hat der BHS eine Fährtenhundeprüfung durchgeführt. Acht Teams aus der halben Schweiz sind in den Klassen FH15 1, FH15 3, IFH1 und IFH2 gestartet. Darunter waren erfreulicherweise einige bekannte Namen aus der Hundesport- und Fährtenhundeszene, die den Weg nach Beringen gefunden haben. Die Witterungsverhältnisse waren sehr anspruchsvoll, die lange regenfreie, windige Periode hat die Böden staubtrocken werden lassen und dann kam (ausgerechnet in unserer Gegend) erneut starker Wind mit teilweise heftigen Böen hinzu. Selbst die erfahrenen Fährtenhundesportler liessen sich da und dort zur Bemerkung verleiten, dass es schwierig wird und halt eher eine Trainingsfährte daraus werden würde. Der Stimmung schadete dies jedoch nicht, denn das Wetter lässt sich nicht beeinflussen. Bei FH-Prüfungen kann es ausserdem immer einen Abbruch geben, selbst bei besten Bedingungen, und jedem, der diese Prüfungssparte wählt, ist dies bewusst. So beschweren sich die Fährtenhundesportler auch selten darüber, sondern nehmen es als Erfahrungswert mit und nächstesmal klappt es dann wieder besser.
 
Im Vorfeld hat es jedoch einige Abmeldungen gegeben, u.a. mit Verweis auf die Trockenheit, so dass kurz davor auf der Kippe stand, ob die Prüfung überhaupt durchgeführt werden soll. Ein klärendes und zugleich aufmunterndes Telefonat von Prüfungsleiter Walter Frei mit Richter Urs Marty hat dann den Ausschlag zur Durchführung gegeben. Es war für Walter zudem sehr aufwändig, genug Gelände zu organisieren, denn einerseits waren die Landwirte schon fleissig daran, ihre Wiesen frühlingsfit zu bringen (zu güllen), andererseits waren die Wiesen wegen der Trockenheit vielfach eher hellbraun als grün und der Boden gab fährtenmässig wenig her. Mit viel Einsatz und Überzeugungswille hat Walter für alle schönes Fährtengelände organisieren können. Vielen Dank, Walter!
 
Frühmorgens legten die zuverlässigen Fährtenläufer die Fährten genau nach Plan und um 9 Uhr ist die erste ausgearbeitet worden. Leider hatten alle drei in der Klasse FH15 1 und IFH1 einen Abbruch. Bei den obersten Klassen (FH15 3 und IFH 2) haben dann vier von fünf bestanden. Die Hunde haben hart gearbeitet und die Herausforderung sehr gut gemeistert. Richter Urs Marty hat die Leistungen sehr fair und unter Berücksichtigung der anspruchsvollen Verhältnisse beurteilt. 

Insbesondere bei schwierigen Voraussetzungen – aber selbst bei idealen Wetter- und Bodenverhältnissen – zeigt sich, dass die FH keinem geschenkt wird. Eine FH muss hart erarbeitet werden mit viel Trainingsfleiss, Disziplin und Durchhaltewillen. Eine FH macht man nicht mal eben nebenbei, auch nicht, wenn der Hund in anderen Sport- oder Berufsdisziplinen gut ausgebildet ist, denn eine FH ist ein anderes Paar Schuhe. Da verbringen Hund und Hundeführer unzählige Stunden auf Feld und Wiese und üben alle möglichen (und unmöglichen) Situationen und Wetterverhältnisse. Der Suchwille und die Freude am genauen Spuren-Arbeiten sind Bedingung. Eine gute Fährtenausbildung ist zentral, damit sich der Hund an der Prüfung mit der Fährte auseinandersetzen und mögliche Probleme selbständig lösen kann, während ihn der Hundeführer unterstützt indem er am Ende der Leine ruhig bleibt und einfach seinem Hund vertraut. 
 
Organisatorin Daniela Baumgartner hat enorm grossen Einsatz geleistet im Vorfeld sowie im Prüfungsbüro und hat selbst dem bockigen TKGS-EDV-Programm die Stirn geboten. Danke Daniela, dass du mit gutem Nervenkostüm und viel Durchhaltewillen gemeinsam mit Walter diese Prüfung organisiert hast. Vielen Dank ausserdem allen Fährtenläufern, dem Verpflegungsteam sowie allen helfenden Händen im BHS! Ebenfalls vielen Dank den Landwirten, die uns ihr Gelände zur Verfügung gestellt haben und mit dem Güllen dieser Flächen extra zugewartet haben - wir wissen dies sehr zu schätzen.
 
Bericht: Karin Renner
Fotos: Irene Erb